Das integrierte Handlungskonzept

Die Aufgabe des integrierten Handlungskonzeptes

Das integrierte Handlungskonzept „Soziale Stadt Frankfurt (Oder)“ bildet die Grundlage für die nachhaltige Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse. Es ist das zentrale Steuerungselement für das ausgewählte Gebiet, welches die sozialen, wirtschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Aktivitäten bündelt. Es beinhaltet die selbst gestellten Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung unter der Berücksichtigung von Maßnahmen anderer Programme. Ein wesentlicher Baustein ist die Mitwirkung und Unterstützung der lokalen Akteure.

Abgeleitet aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) und ergänzend zu den zahlreichen Programmen, welche die Stadt Frankfurt (Oder) mit 
  • dem Standortentwicklungskonzept Regionaler Wachstumskern Frankfurt (Oder) - Eisenhüttenstadt (RWK),
  • dem Stadtumbaukonzept (STUK),
  • den Stadtsanierungs- und
  • Entwicklungsmaßnahmen
verfolgt, soll mit dem Handlungskonzept „Soziale Stadt“ ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden, welcher
  • zum einen die Bündelung und Nachhaltigkeit der vorgenannten (zumeist sektoral ausgerichteten) Programme oder Maßnahmen verbessert,
  • zum anderen Lücken, insbesondere im sozialen Bereich, schließt.

Aufbauend auf diesem Ansatz sollen die definierten Ziele Vorgaben für die Handlungsinitiative zur Umsetzung geben. Die Ziele und zu ereichenden Ergebnisse sind im Prozessverlauf zu überprüfen und ggf. anzupassen – d.h. das integrierte Handlungskonzept wird evaluiert und unter Mitwirkung der lokalen Akteure fortschreibungsfähig ausgestaltet.

Eine wesentliche Voraussetzung für eine effektive Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes ist die Akzeptanz der mitwirkenden Akteure und Maßnahmeträger. Von daher wurde bereits in der frühen Phase der Erarbeitung ein partizipatives Aufstellungsverfahren gewählt und die unterschiedlichsten Akteure in den Prozess mit einbezogen: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den verschiedensten Dienststellen und Dezernaten der Stadt, externe Experten, lokale Akteure.

Damit wird der Zweistufigkeit des Verfahrens Rechnung getragen. In der ersten Phase wird die grundlegende Programmatik für das Programm der Sozialen Stadt in Frankfurt (Oder) abgestimmt und aufgestellt. In der zweiten Phase, der Umsetzung, geht es um die konkrete Ausgestaltung der Einzelprojekte, deren Zusammenwirken, Unterstützungen und Förderungen.

Quelle: Integriertes Handlungskonzept "Soziale Stadt" Frankfurt Oder (siehe Downloadbereich)
Das Programm Soziale Stadt wird aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) gefördert.