Piratensommerfest – Von Kindern für Kinder am 07.09.2016

„Aye, Kapitän! Haus Sinnan in Sicht!“

Am 07.09.2016 schmückten Piratenfahnen das Haus und den Hof des Kinder- und Jugendhauses SINNAN in der Heinrich-Hildebrand-Str. 20 und zogen somit die Aufmerksamkeit vieler Kinder auf sich. Von einer wahrhaftigen Piratenschneiderin in einen Piraten verwandelt, tanzten und prüften sich die angehenden Piraten, Groß und Klein, durch viele Aktionen in Geschicklichkeit, Augenmaß, Kraft sowie auch Glück und machten sich auf die Suche nach dem Schatz. Ab hier spätestens wusste man – das alljährige Sommerfest ist eröffnet!

Die verschiedenen Aktivitäten wie Kinderschminken, Lagerfeuer, Wasserrutsche, Büchsen werfen, Augenklappen basteln, Arm drücken, Wasserbombendart und vieles Weiteres machten das Piratensommerfest abwechslungsreich und somit alles andere als langweilig. Damit sich die angehenden Piraten stärken konnten, gab es Piratenkuchen, weitere Speisen, Getränke und Knüppelteig am Lagerfeuer. Natürlich waren alle Kinder der Stadt eingeladen und das Fest wurde so gestaltet, dass es unabhängig vom finanziellen Vermögen der Familie für jedes Kind ein Erlebnis sein konnte. Durch die Teilnahme von geflüchteten Menschen aus Frankfurt (Oder) bekam das Fest sogar einen interkulturellen Rahmen.

Organisiert und vorbereitet wurde das Projekt von den Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern der Einrichtungen, deren Bewohnern, vom Oberstufenzentrum Frankfurt (Oder), dem SODI e.V. und der AWO Junges Wohnen in Eisenhüttenstadt. Das Sommerfest gewährte den Gästen und den Kindern eine ungezwungene, niedrigschwellige Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, sowie das Haus, deren öffentliche Angebote und Möglichkeiten kennenzulernen und zu nutzen. Zudem kamen sie gleichzeitig mit Kindern und Jugendlichen in besonderen Problemlagen zusammen und machten ihnen somit „Normalität“ erlebbar.

Das Piratensommerfest 2016 wurde aus Mitteln des Quartierfonds unterstützt.

 

Das Programm Soziale Stadt wird aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) gefördert.