Brückenplatz reloaded zwischen Februar und Mai 2016

Endlich ist es soweit! Nach drei Treffen des Slubfurter Parlaments zwischen Februar und Mai 2016, an denen über 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, konnten die dort gesammelten Ideen zur Gestaltung und Nutzung des neuen Areals umgesetzt werden.

Nachdem der alte Brückenplatz auf der Freifläche neben der Stadtbrücke Ende letzten Jahres einem Investitionsvorhaben weichen musste, zog das ganze Projekt auf das Gelände des ehemaligen Hortes der Schule an der Bischofstraße in der Nähe des Rathauses.

Der Brückenplatz 2.0 musste ein Gesicht bekommen und so wurde das Fest der Nachbarn zum Anlass genommen erste Ideen umzusetzen. Dank dem fleißigen Einsatz vieler Unterstützerinnen und Unterstützer der Idee konnten bereits viele dauerhafte Projekte realisiert werden. Darunter ein öffentlich zugänglicher Grill – und Lagerfeuerplatz, eine Boulebahn, ein Beach-Volleyball-Feld, Open-Air-Schach, Blumenbeete, Tischtennis und einige Weitere.

Zudem wurden am Festtag ein Graffiti – sowie ein Marionetten-Workshop durchgeführt, und gezeigt wie man alte Möbel einfach wieder aufbereiten kann. Es gab außerdem jede Menge Spiele und Attraktionen, sodass der neue Brückenplatz den ganzen Tag über gut besucht und sehr belebt war.

Weitere Projekte wie ein Begegnungscafé, ein Fahrradverleih, eine Esperanto-Werkstatt und viele weitere sollen folgen. Prinzipiell dürfen sich alle Bewohnerinnen und Bewohner der Doppelstadt Slubfurt eingeladen fühlen ihre Ideen und Vorstellungen zur Gestaltung des Platzes einzubringen. Außerdem wird die ehemalige Turnhalle auf dem Gelände zukünftig Tagungsort des Slubfurter Parlaments sein, bei dem alle Teilnehmenden automatisch Abgeordnete sind.

Der Brückenplatz 2.0 ist, wie sein Vorgänger, frei zugänglich und fast alle Angebote dort sind kostenfrei oder sehr günstig (Fahrradverleih).

Das Fest auf dem Brückenplatz 2.0 wurde mit Mitteln aus dem Quartiersfonds unterstützt.

Das Programm Soziale Stadt wird aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) gefördert.