HF 4: Entwicklung positiver Lebensbedingungen im Quartier Heinrich-Hildebrand-Straße


Projektskizze alt
Projekttitel
Entwicklung positiver Lebensbedingungen
im Quartier Heinrich-Hildebrand-Straße
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Handlungsfeld HF 4: Bürgermitwirkung, Stadtteilleben
Projekt-
beschreibung
Die Wohnanlage an der Heinrich-Hildebrand-Straße 15-15c zeichnet sich aus durch eine Vielzahl von Problemlagen, die es erforderlich machen, Prozesse in Gang zu setzen, um die Attraktivität für Leben und Wohnen in diesem Quartier zu verbessern.

Derzeit lässt sich bei den Bewohnern ein hohes Maß an Arbeitslosigkeit (hohe ALG-II-Quote) und damit einhergehender subjektiv empfundener und objektiv gegebener Perspektivlosigkeit feststellen, die sich verbindet mit öffentlich wahrnehmbarem Alkoholge- und -missbrauch, Vandalismus und all seinen Randerscheinungen. Ein Großteil der Bewohner/-innen lebt nachbarschaftlich eher zurückgezogen und isoliert. Für die Menschen in diesem Quartier, vor allem auch für Familien mit Kindern, nehmen Stigmatisierungstendenzen spürbar zu.

Ziel des Projektes ist es, mit Unterstützung des Instruments des Quartiersmanagements ein Miteinander-Leben im Quartier für die Menschen und mit den Menschen wieder attraktiver zu gestalten und dabei die vorhandenen Ressourcen, Strukturen, Personen, Träger, Angebote direkt und unmittelbar mit zu nutzen bzw. mit deren Hilfe neue innovative Potentiale frei zu setzen. Die Ergebnisse sollen sich in einem positiven Sinn sowohl auf die direkten Lebensumstände der Menschen im Einzelnen beziehen (Aktivierung/ Hilfe zur Selbsthilfe) als auch auf das Gemeinwesen im Quartier und auf die nachbarschaftliche Strukturen in ihm.


karte

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Erfolgs- kriterien

Verringerung von Vandalismusschäden, Erhöhung der Attraktivität des Wohnumfeldes, Steigerung des Images, Verringerung Mieterfluktuation, Anzahl der Teilnehmer aus der Bewohnerschaft an verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten des Trägers.

Förder- gegenstand

Personal- und Sachkosten für Maßnahmen zur Bewohneraktivierung

Nachhaltigkeit

Mit dem Aufbau von Netzwerken sowie der effektiven Nutzung vorhandener Netzwerke und dem o.g. aktivierenden Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden selbst tragende Strukturen geschaffen, die es dem Projektträger ermöglichen (sollen),  sich mittelfristig aus dem Projekt zurück zu ziehen.

Kostenansatz ca. 50.000 €
Umsetzungs- zeitraum 2013-2014

Das Programm Soziale Stadt wird aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) gefördert.