HF 2: Offene Jugendarbeit / Straßensozialarbeit - Flexible Jugendarbeit e.V.

Projektskizze alt
Projekttitel
Offene Jugendarbeit / Straßensozialarbeit mit Schwerpunkt Beresinchen und Innenstadt
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Projektträger
Flexible Jugendarbeit Frankfurt (Oder) e.V.
Handlungsfeld
HF 2: Kinder, Jugend, Familie, Senioren
Projekt- beschreibung
Das Projekt verbindet zwei Bereiche mit teilweise unterschiedlichen Zielgruppen, Zielen, Tätigkeitsfeldern und Methoden, die aber fachlich-inhaltlich, räumlich und personell eng verknüpft sind: aufsuchende Arbeit und Beratungsangebot.

Das Beratungsangebot: In den Räumlichkeiten der Heinrich-Hildebrand-Straße 20d befindet sich ein Jugendclub, in dem es vor allem um das Zusammensein von Jugendlichen geht. Dort ist Raum für Gespräche, Gesellschaftsspiele, Kreativität und gemeinsame Mediennutzung. Dabei haben die Jugendlichen stets die Möglichkeit, das Angebot nach eigenen Vorstellungen und Wünschen selbst mitzugestalten. Durch die sozialpädagogische Begleitung besteht jederzeit die Möglichkeit einer individuellen Beratung in Problemlagen. Auch schulische Unterstützung und Maßnahmen zur Suchtprävention werden geboten.

Die aufsuchende Arbeit: Im Rahmen von Streetwork suchen zwei Sozialarbeiter Treffpunkte von Jugendlichen im öffentlichen Raum der Gebietskulisse auf, um Kontakte zu Jugendlichen herzustellen, die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit bzw. Hilfsangebote aus unterschiedlichen Gründen nicht annehmen. Dies basiert auf der Erkenntnis, dass Jugendliche nach Autonomie und Selbstbestätigung streben und sich ausprobieren wollen, wobei die Entstehung von Spannungen und Konflikten selbstverständlich sind. Die Bewältigung solcher steht dann im Vordergrund. Bei Bedarf wird der Kontakt zur Schule oder Ausbildungseinrichtung (wieder-) hergestellt und nach geeigneten Unterstützungsmaßnahmen gesucht.
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Projektträger Die Flexible Jugendarbeit Frankfurt (Oder) e.V. ist ein im Jahr 1998 in Frankfurt (Oder) gegründeter Verein. Mit seiner Arbeit will er die Lebenssituation junger Menschen verbessern. Vor allem benachteiligte Kinder, Jugendliche und deren Familien sollen in ihrem Lebensumfeld Förderung und Unterstützung erhalten. In diesem Rahmen werden sowohl erzieherische Hilfe als auch die offene Jugendarbeit angeboten.
Erfolgs- kriterien Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die die Angebote wahrnehmen bzw. erreicht werden (Anzahl der positiven Entwicklungen der Kinder und Jugendlichen bzw. der Abwehr von problematischem Verhalten)
Förder- gegenstand 3,8 Personalstellen über 3 Jahre sowie Betriebs- und Unterhaltungskosten des Jugendclubs.
Nachhaltigkeit Aufbau von Netzwerken; Vermittlung sozialer Kompetenzen und Befähigung zur Partizipation; Begleitung in schwierigen Lebenssituationen durch sozialpädagogisches Personal oder Kontakte innerhalb der Gruppe; Aufklärung und Beratung; Selbstvertrauen und Geborgenheit in der Gruppe als Sucht- oder Kriminalitätsprävention
Kostenansatz 465 TE
Umsetzungs- zeitraum 2011-2013
Das Programm Soziale Stadt wird aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) gefördert.